Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 1:03:21 h
Audioformat: MP3 – High Quality
Diese beiden Aufnahmen wurde empfohlen von "Fono Forum"
Bildnachweis: JC/101classics.com
Der ruhig fließende Beginn des ersten Satzes führt uns in ein Konzert, dass aufgrund der Fülle an lyrischen Ideen und emotionaler Ausdruckskraft heute zu den beliebtesten Violinkonzerten gehört. Doch hatte es schwere Geburtswehen zu überstehen: 1878 fertiggestellt, galt es (wie schon 70 Jahre vorher das Beethovensche Violinkonzert) als unspielbar schwierig und es sollten drei Jahre vergehen, bis es endlich 1881 in Wien uraufgeführt wurde. Und das mit katastrophaler Resonanz: "Wildester russischer Nihilismus", "barbarisch-fürchterlich" urteilte die Fachpresse und der führende Musikkritiker Hanslick sprach gar von Musik "die man stinken hört".
Doch davon ließ sich der Siegeslauf dieses Konzertes nicht aufhalten und so genießen wir heute die leidenschaftlichen Gedanken der Solovioline im ersten Satz, die liedhafte Melancholie der "Canzonetta" (Satz 2) und die überschäumende Vitalität im Finalsatz, dessen tänzerischer Charakter sich stark an die im 19. Jahrhundert beliebten Zigeunerweisen anlehnt.
Diese Aufnahme steht für virtuose Perfektion und höchste künstlerische Autorität. Jascha Heifetz gestaltet Tschaikowskys Violinkonzert mit unerreichter technischer Souveränität, glasklarer Artikulation und spannungsgeladener Eleganz. Das Chicago Symphony Orchestra liefert einen kraftvollen, präzisen orchestralem Rahmen, der Heifetz’ Interpretation ideal trägt.
Fazit: Eine ikonische Referenzaufnahme – brillant, kompromisslos und bis heute unerreicht. Ein Muss für jede Sammlung.
Das ist der wohl populärste Beginn aller jemals komponierten Klavierkonzerte: Hörner schmettern eine Fanfare, Streicher setzen mit einer erhabenen majestätischen Melodie ein und das Soloklavier hämmert wuchtige Akkorde. Und noch eine weitere Überraschung: Dieses Thema taucht im gesamten Konzert nie wieder auf ! Im starken Kontrast dazu ist der zweite Satz sehr lyrisch gehalten, fast zärtlich sind die Beiträge des Pianisten. Das Finale ist ein rhythmisch beginnender Steigerungslauf mit einem grandiosem unbekümmertem Schluß.
Diese Aufnahme gilt bis heute für viele Musikkritiker als Referenz: klanglich präsent, interpretatorisch tiefgründig und künstlerisch vollkommen. Ein Muss für alle Freunde großer Konzertliteratur!
Technische Daten
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