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Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 44:31 min
MP3-Bitrate: High Quality (besser als 220 kBit/s)
Bildnachweis: markovskiy/Shotshop.com
Der tschechische Komponist Leos Janácek war ein Anhänger der panslawischen Bewegung, die auf einen Zusammenschluß aller slawischen Völker Osteuropas zusteuerte. Daher hatte Janacek eine besondere Vorliebe für russisches Themenmaterial. So beschäftigte er sich während des 1. Weltkrieges mit Gogols Novelle über den Kosakenführer Taras Bulba und schuf die gleichnamige sinfonische Dichtung. Taras Bulba wurde erfolgreich 1921 in Brno uraufgeführt.
Leoš Janáčeks Sinfonietta ist ein mitreißendes musikalisches Bekenntnis zur tschechischen Identität und zum menschlichen Freiheitswillen. Die 1926 entstandene Komposition beeindruckt mit ihrer kraftvollen Bläserbesetzung – insbesondere den fanfarenartigen Trompetenrufen zu Beginn – und ihrem zugleich festlichen wie kämpferischen Charakter. In fünf eindrucksvollen Sätzen verbindet Janáček klangliche Farbigkeit mit seiner typischen Ausdruckskraft – ein Meilenstein der modernen Orchesterliteratur.
Karel Ančerl gelingt mit der Tschechischen Philharmonie eine packende und charaktervolle Interpretation zweier Schlüsselwerke Janáčeks. Taras Bulba wird zum dramatischen Klanggemälde, voller Farben, Schärfen und Emotion – ein eindrucksvolles Zeugnis von Ančerls Gespür für musikalische Erzählkraft. Die Sinfonietta beeindruckt durch rhythmische Präzision, leuchtende Bläserfanfaren und straffe Form. Die klangliche Brillanz und idiomatische Authentizität machen diese Aufnahme zu einer der überzeugendsten auf dem Markt. Ein Muss für Liebhaber slawischer Orchestermusik.
Technische Daten