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RAVEL Klavierkonzerte - Samson François - ANDRÉ CLUYTENS + Bonus: La Valse, Rapsodie espagnole

4,49 €
Endpreis; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen

Musik-Album im MP3-Format

Gesamtlänge: 1:06:33 h

MP3-Bitrate: High Quality (besser als 220 kBit/s)

Diese Aufnahme wurde ausgezeichnet mit dem "Grand Prix du Disque" (Klavierkonzerte)

Bildnachweis: Benjamin Haas/Shotshop.com

Menge

Klavierkonzert in G-dur: Jazzige Atmosphäre mit einem überraschenden Beginn und einem "schwebenden" zweiten Satz

Der erste Ton dieser Komposition ist ungewöhnlich: Mit einem lauten Peitschenknall wird das Konzert eröffnet. Ein bewegter erster Satz folgt, welcher spanische und baskische Motive, aber auch Jazz- und Blueselemente zitiert. Im Kontrast dazu ist der zweite Satz sehr ruhig und wird von einem wunderschön fließenden liedhaftem Thema bestimmt. Schnell und atemlos hingegen fegt das Klavier durch den schnellen dritten Satz. Die schnellen Jazz-Einwürfe der Posaunen können die unablässige Bewegung des Klaviers bis zum Schluß jedoch nicht aufhalten. Nicht aufzuhalten war auch die Popularität dieses Konzertes. Seit seiner Uraufführung 1932 in Paris unter der Leitung von Ravel ist es aus den Konzertsälen nicht mehr wegzudenken.

Das Klavierkonzert ist mit ca. 20 Minuten Dauer recht kurz, aber gespickt mit einer Fülle von kniffligen Passagen für den Solisten und für das Orchester. Scheinbar mühelos meistert der französische Pianist Samson François diese Kunstfertigkeiten - ein musikalisches "Enfant terrible", der sich in der Tradition der Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts sah. Gerade im langsamen zweiten Satz entführt er den Hörer in eine andere Welt: Sein weicher Anschlag erzeugt eine solch innige Atmosphäre, daß die Musik zu schweben scheint, einfach himmlisch !

Klavierkonzert für die linke Hand: Eine Hand spielt für zwei

Auftraggeber für dieses ambitionierte Konzert war der österreichische Pianist Paul Wittgenstein. Wittgenstein verlor als Soldat im 1. Weltkrieg den rechten Arm und war auf entsprechende Neukompositionen oder Bearbeitungen "für die linke Hand" angewiesen.
Ravel beschrieb den Unterschied zu seinem Klavierkonzert in G-dur so: "Das Konzert für die linke Hand ist von ziemlich abweichendem Charakter; es hat nur einen Satz, mit vielen Jazzeffekten, und seine Schreibweise ist etwas komplizierter. In einem Werk dieser Art kommt es darauf an, nicht den Eindruck eines lockeren Klanggewebes, sondern den eines für zwei Hände geschriebenen Klavierparts zu geben."
Das Konzert wurde 1931 mit Wittgenstein als Solisten in Wien uraufgeführt.

"Cluytens and François demonstrate how it should be done. The decrease in basic tempo is minimal, a slight relaxation, and yet François allows himself plenty of freedom within the basic pulse for the contrast to register. The result ensures that the movement has unusual coherence as well as unusual brilliance. And that’s really all there is to it, because the remainder of the performance, as well as that of the Left Hand Concerto, demonstrates exactly the same virtues. Toss in the pungently idiomatic playing of the Paris Conservatory Concert Society Orchestra and you get the reference by which all others must be judged" (ClassicsToday.com)

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Technische Daten

Komponist
Ravel, Maurice (1875 - 1937)
Edition
Gold Edition
Epoche
Moderne
Künstler
Samson François, Société Des Concerts Du Conservatoire Orchestra, ANDRÉ CLUYTENS
Auszeichnungen, Referenzen
Klavierkonzert in G-dur, Piano Concerto in G major - Klavierkonzert für die linke Hand, Piano Concerto for the Left Hand - La Valse - Rapsodie espagnole

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