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DEBUSSY The Essentials - Samson François, L' Orchestre De La Suisse Romande, ERNEST ANSERMET

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Musik-Album im MP3-Format

Gesamtlänge: 1:30:01 h

MP3-Bitrate: High Quality (besser als 220 kBit/s)

Bildnachweis: William Merritt Chase, Summertime

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„Nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang“ (Debussy)

Mit den Prélude À L’après-Midi D’un Faune (Vorspiel Zum Nachmittag Eines Faun) stieß Debussy 1894 die Tür zu etwas Neuem auf: Musik, die keiner Form oder Struktur gehorcht, sondern nur Stimmungen widerspiegelt. Dieses neue Komponieren war praktisch der Beginn der "Moderne" in der Musik. Ein Gedicht des französischen Lyrikers Stėphane Mallarmės inspirierte Debussy zu diesem "Prelude". Ein liebestoller Faun, versunken in wollüstige Gedanken, spielt auf der Flöte: Das berühmte langsame und verspielte Thema der Soloflöte ist zu hören. Andere Themen treten hinzu, scheinbar zufällig und unbeabsichtigt.

Iberia ist Teil des Zyklus "Images" (Bilder für Orchester). Diese Bilder sind eigentlich Bilder dreier Völker: England, Spanien und Frankreich. Das zweite Bild "Iberia" ist Debussy besonders gelungen. Wechselnde Bilder, wie mit einem Pinsel hingetupft, münden in ein schwermütiges Thema, das die Süße warmer südlicher Nächte verströmt. Danach erzeugen Kastagnetten, Xylophon und Glocken eine temperamentvolle, ausgelassene und heitere Stimmung. Das kulminiert alles in den wilden Trubel eines spanischen Volksfestes. 1910 wurde Iberia in Paris uraufgeführt.

Schon als Kind war Debussy von der Schönheit des Meeres, von den verschiedenen Stimmungen, der Launenhaftigkeit und Wildheit fasziniert. In seiner Komposition "La Mer" wollte er diese Eigenschaften nicht einfach naturalistisch nachahmen, sondern diese Klänge der Natur in die Klänge der Musik "übersetzen". Während Debussy seine Musik in den ersten beiden Sätzen "Von der Morgendämmerung bis zu Mittag auf dem Meer" und "Spiel der Wellen" leuchten und glitzern lässt, ist der 3. und letzte Satz heftig und wild. Der hier verwendete Beiname "Zwiesprache von Wind und Meer" ist gleichzeitig Programm: Der Dialog zwischen beiden Elementen gerät so plastisch, daß man die Wellenberge förmlich spüren kann. Diese Kühnheit der Tonsprache überforderte die meisten Hörer vor 100 Jahren derart, so daß die Uraufführung 1905 in Paris ein Mißerfolg war.

Wie in seiner Orchestermusik geht Claude Debussy auch bei seinen Klavierkompositionen neue Wege, experimentiert mit Klängen und findet dabei kühne Lösungen. Dabei verwendet er durchaus programmatische Titel wie "Mondlicht" (Clair de lune) - eines der wohl berühmtesten Klavierstücke. Ganz anders als bei vielen seiner Zeitgenossen verzichtet er auf zirzensische und bravouröse Effekte. Es sind keine Stücke, mit denen ein Pianist virtuos glänzen kann. Sein Credo formulierte der Komponist einmal so: "Nur Komponisten haben das Privileg, alle Poesie der Nacht und des Tages, der Erde und des Himmels einzufangen, ihre Atmosphäre neu zu erschaffen und ihren mächtigen Puls mit rhythmischem Beiwerk zu vertonen".

DEBUSSY_Essentials_ANSERMET

Technische Daten

Komponist
Debussy, Claude (1862 - 1918)
Edition
101 Classics Collection
Epoche
Moderne
Künstler
Samson François, L' Orchestre De La Suisse Romande, ERNEST ANSERMET
Werk
Prélude À L’après-Midi D’un Faune - Quatre Preludes Livre I No.8 La fille aux cheveux de lin - Iberia - Suite bergamasque, Clair de lune - Rondes de printemps - La Mer - Suite bergamasque, Passepied - Nocturnes

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