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BRAHMS Complete Concertos - Rubinstein Heifetz Cliburn - Chicago Symphony Orchestra - REINER u. a.

8,99 €
Endpreis; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen

Musik-Album im MP3-Format

Gesamtlänge: 2:38:12 h

MP3-Bitrate: High Quality (besser als 220 kBit/s)

Die Aufnahme des Violinkonzerts wurde empfohlen von "CD-Führer Klassik" & "THE NEW YORK TIMES"

Menge

 

Klavierkonzert Nr. 1: Sinfonie mit Klavier - ein energischer und kämpferischer Brahms

Die ersten Aufführungen mit Brahms als Solisten 1859 waren große Mißerfolge und stürzten Brahms in eine schwere Schaffenskrise: "Zum Schluß versuchten drei Hände ineinander zu fallen, worauf aber von allen Seiten ein ganz klares Zischen solche Demonstrationen verbot" beschrieb Brahms den verhaltenen "Applaus" nach einer Aufführung im Leipziger Gewandhaus. Der erste Satz - mit seinen ungestümen Klaviertrillern - überforderte die damaligen Zuhörer. Sie waren an virtuose Klavierakrobatik á la Liszt gewohnt. Der langsame zweite Satz (Adagio) war ursprünglich überschrieben mit "Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn". Die Streicher betonen diesen religiösen Charakter, sie ziehen gewissermaßen langsam wie ein Pilgerzug am Hörer vorbei. Das Finale setzt widerspenstig und kraftvoll ein. Das Klavier übernimmt von Beginn an die Führung. Trotzig aufbegehrende Passagen und sanftes lyrisches Spiel wechseln sich ab. Immer spielerischer werden die Klavierfiguren. Mit freudig bewegtem Spiel des Solisten und einem frohen Paukenwirbel schließt das Stück.

 

Klavierkonzert Nr. 2: Nach dem umstrittenen ersten Klavierkonzert nun eine "Sinfonie mit Klavierbegleitung"

Mehr als zwanzig Jahre waren vergangen, ehe Brahms nach dem eklatanten Mißerfolg seines ersten Klavierkonzerts sich diesem Genre wieder widmete. Es ist im viersätzigen Aufbau (wie bei einer Sinfonie) und im Charakter gänzlich verschieden vom dramatisch angespannten Erstlingswerk: Der erste Satz beginnt zart mit einem Hornsolo. Nach einem kurzen Dialog zwischen Horn und Klavier folgt ein sich mächtig entwickelndes Klaviersolo bis zum großen Einsatz des ganzen Orchesters mit dem Hauptthema. Die Heiterkeit des ersten Satzes wird in Satz zwei abgelöst durch den dramatischen Einsatz des Klaviers gleich zu Beginn. Den dritten Satz eröffnet völlig überraschend das Solo-Cello mit einer wunderschönen innigen Melodie. Das bald einsetzende Klavier knüpft daran aber nicht an, sondern kommentiert die thematischen Ideen des Orchesters. Abweichend von der üblichen dreisätzigen Form eines Konzerts komponierte Brahms auch einen vierten Satz: Das Klavier beginnt den Reigen origineller, reizvoller und harmonischer Melodien bis der Hauptgedanke einen triumphalen Sieg davon trägt. Das Konzert wurde 1881 in Budapest mit Brahms als Klaviersolisten uraufgeführt.

 

Violinkonzert: Sehnsucht, Trost und Lebensfreude

Das einzige Violinkonzert von Brahms gehört zu den wichtigsten Werken im Repertoire eines jeden Geigers. Von Brahms selbst dirigiert, wurde es 1879 im Gewandhaus Leipzig erfolgreich uraufgeführt. Es gilt als Musterbeispiel seiner Gattung mit bedeutendem Einfluss auf folgende Werke. Im Gegensatz zu anderen Violinkonzerten sind Solostimme und Orchester gleichberechtigt. Erst spät, aber vehement greift die Solovioline mit einem großen Solo ein, welches wie eine Improvisation erscheint. Im langsamen zweiten Satz (Adagio) beginnt die Oboe mit ruhigem Gesang und wird schließlich von der zart einsetzenden Violine abgelöst, deren Spiel immer dichter und kühner wird. Der Schlußsatz beginnt mit einem leidenschaftlichem "ungarischem Tanz"-Thema der Geige und endet mit einem effektvollen Orchesterakkord.


Doppelkonzert: Um sich mit seinem Jugendfreund - dem Geiger Joseph Joachim - zu versöhnen, komponierte Brahms dieses Konzert für Violine, Violoncello und Orchester

... und seine Absicht war erfolgreich: Wie in der Komposition versöhnen sich Violine (= Joseph Joachim) und Cello (= Johannes Brahms) miteinander; Uraufführung war 1887 in Köln.

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Technische Daten

Komponist
Brahms, Johannes (1833 - 1897)
Edition
101 Classics Collection
Epoche
Romantik
Künstler
Jascha Heifetz, Arthur Rubinstein, Van Cliburn, Gregor Piatigorsky - Chicago Symphony Orchestra, FRITZ REINER - RCA Victor Orchestra, ALFRED WALLENSTEIN
Werk
Violinkonzert In D-Dur Op. 77, Klavierkonzert Nr. 1 In D-Moll Op. 15, Klavierkonzert Nr. 2 In B-Dur Op. 83, Doppelkonzert In A-Moll Op. 102
Auszeichnungen, Referenzen
CD-Führer Klassik (Reclam) - Top 100 Critic's Guide To Most Important Classical Music Recordings (The New York Times)

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