Zwei der berühmtesten Beethoven-Sinfonien in einer legendären Einspielung. Fritz Reiner verbindet kompromisslose Präzision mit rhythmischer Energie und außergewöhnlicher klanglicher Transparenz.
Von der Fachpresse empfohlen (u. a. RONDO – Das Klassik- & Jazz-Magazin).
Musik-Album im MP3-Format (lossless)
Gesamtlänge: 1:05:30 h
Audioformat: MP3 – High Quality (320 kbit/s)
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➜ BEETHOVEN Sinfonien Nr. 5 & 7 - REINER (FLAC)
Fritz Reiner · Chicago Symphony Orchestra
Die Kombination von Beethovens Fünfter und Siebter Sinfonie vereint zwei der bekanntesten und wirkungsmächtigsten Orchesterwerke der Musikgeschichte. In den Aufnahmen mit Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra treffen interpretatorische Konsequenz, orchestrale Präzision und außergewöhnliche klangliche Qualität aufeinander.
Ohne Zweifel ist Beethovens "Schicksalssinfonie" die berühmteste Sinfonie aller Zeiten. "Es klopft das Schicksal an die Pforte" war seine Erklärung für das pochende Kopfmotiv zu Beginn des ersten Satzes. Bei der Uraufführung am 22. Dezember 1808 verschlug dieses neuartige Motiv den wenigen frierenden Zuhörern im (ungeheizten!) Theater an der Wien buchstäblich die Sprache. Aber "Schicksal" ist für Beethoven nicht vorherbestimmt, sondern vom Menschen selber zu gestalten.
Die 5. Sinfonie wird von Reiner mit straffer Dramaturgie und kompromissloser rhythmischer Kontrolle gestaltet. Das berühmte Anfangsmotiv erscheint prägnant und unerbittlich, frei von Pathos oder sentimentaler Überzeichnung. Die Spannung entsteht aus der klaren formalen Entwicklung und der außerordentlichen Präzision des Orchesters, insbesondere in den Übergängen und im kraftvollen Finale.
"Sinfonia 1812, 13ten May" schrieb Beethoven auf das Titelblatt seiner 7. Sinfonie. Mit dieser Sinfonie erinnerte der Patriot Beethoven an das schicksalhafte Jahr 1812: Napoleon führte gegen den Rest Europas Krieg, welcher im darauffolgenden Jahr mit der Niederlage der napoleonischen Truppen endete. Europa war von der Fremdherrschaft Napoleons befreit und die 7. Sinfonie wurde, durchdrungen vom "reinen Gefühl der Vaterlandsliebe", zur Siegessinfonie. Besonders bewegend ist der zweite Satz: Feierliches, gemessenes Schreiten der tiefen Streicher im Zusammenspiel mit den Holzbläsern suggerieren dem Zuhörer die Vorstellung eines vorbeiziehenden Trauerzuges. Beethoven gedenkt hier derer, " die uns soviel geopfert haben". Nach einem beschwingten und heiteren dritten Satz wird man im Schlußsatz in einen rasanten Wirbel unerhörter Vitalität hineingezogen - die Sinfonie endet furios mit überschwänglichem Enthusiasmus und Lebensfreude.
In der 7. Sinfonie tritt Reiners besondere Stärke im Umgang mit rhythmischer Energie deutlich hervor. Der unaufhaltsame Puls der äußeren Sätze, die scharf konturierten Akzente und die kontrollierte Klangbalance verleihen der Interpretation eine mitreißende Wirkung, ohne jemals an struktureller Klarheit zu verlieren.
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