Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 52:26 min
Audioformat: MP3 – High Quality
Bildnachweis: Foto von Shahadat Rahman auf Unsplash
Wie seine "Sinfonischen Dichtungen" haben auch Liszts Klavierkonzerte nur jeweils einen Satz, was ungewöhnlich ist. Bei der Uraufführung 1855 in Weimar spielte Liszt den Klavierpart selber, sein Komponistenfreund Hector Berlioz war der Dirigent. Kraftvolle Akkorde von Streichern und Bläsern eröffnen das Stück mit dem kämpferischen Hauptthema. Das Klavier nimmt dieses Thema auf und führt es mit donnernden Oktavsprüngen weiter. Empfindungsvolle, zum Teil sogar zarte Passagen erklingen im Mittelteil und bereiten das Finale vor: Beherrscht vom kraftvollen Hauptthema des Anfangs entwickelt sich ein Marsch, dessen Intensität vom Orchester immer weiter gesteigert wird. Mit einem weiteren furiosen Einsatz des Klaviers endet das Stück.
und ist es formal eine Rarität, denn es besteht eigentlich nur aus einem einzigen - allerdings verschiedentlich untergliederten - Satz von etwa 21 Minuten Dauer. Die erste Fassung hatte Liszt schon 1839 komponiert, erst nach mehreren Umarbeitungen wurde das Werk 1857 im alten Hoftheater von Weimar uraufgeführt (Liszt war von 1847 bis 1861 Hofkapellmeister in Weimar), Solist war Liszts Schüler Hans von Bronsart.
Diese Aufnahmen zeigen Liszt aus der Perspektive eines Pianisten, der Virtuosität als existenziellen Ausdruck versteht. Cziffras Spiel ist von elektrisierender Brillanz, leidenschaftlicher Zuspitzung und persönlicher Handschrift geprägt. Technische Kühnheit und dramatischer Zugriff stehen klar im Vordergrund.
Fazit: Eine temperamentvolle, hochindividuelle Liszt-Interpretation – ideal für Hörer, die virtuose Spannung und pianistische Extreme schätzen.
Technische Daten
Vielleicht gefällt Ihnen auch