Mozarts Violinkonzerte gehören zu den Höhepunkten der klassischen Konzertliteratur. Arthur Grumiaux verbindet in dieser vielfach gerühmten Einspielung mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis vollendete Eleganz, makellose Technik und einen warmen, lyrischen Geigenton. Die ausgewogene Orchesterbegleitung und die stilistische Natürlichkeit machen diese Aufnahme zu einer der großen Referenzen der Mozart-Diskographie.
Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 1:30:55 h
Audioformat: MP3 – High Quality (320 kBit/s)
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Mozarts Violinkonzerte stammen aus einer Zeit, als der jugendliche Mozart selbst noch Geige spielte. Das gelungenste Konzert ist wohl das Violinkonzert Nr. 5 - eine Komposition voller jugendlicher Frische, Anmut und Innigkeit. Es entstand im Jahre 1775, als der damals neunzehnjährige Mozart beim Salzburger Erzbischof als Konzertmeister und Komponist angestellt war. Nachdem das Orchester den ersten Satz mit einem feurigen Start eröffnet, verblüfft die Solovioline dann mit einem langsamen und leisen Thema. Danach geht es heiter und zum Teil urwüchsig weiter. Satz zwei ist ein wunderschön lyrisches Adagio. Der Finalsatz ist voller Überraschungen: Freundliche Beschwingtheit wechselt mit Derbheit und "türkischen" Klängen. Und plötzlich, ohne irgendeine Vorbereitung, klingt das Konzert heiter und beschwingt aus.
Kristallklarer direkter Ton und schnelle Tempi - das sind die Merkmale, die diese Interpretation auszeichnen. Doch der Geiger Arthur Grumiaux und Sir Collin Davis bieten hier weit mehr: Durch das flüssige Spiel des Solisten und die einfühlsame Begleitung des Orchesters wirkt die Musik sehr entspannt und luftig. Grumiaux schlanker Geigenton vermeidet jede falsche Süßlichkeit und Bedeutungsschwere, so das die heitere Stimmung bis zum Schluß erhalten bleibt.
Technische Daten