Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 1:18:51 h
Audioformat: MP3 – High Quality
Diese Aufnahme wurde ausgezeichnet mit dem "Grand Prix du Disque"
Bildnachweis: Nordreisender/Shotshop.com
Der junge Jäger schießt, wie durch ein Wunder wird seine Geliebte verschont und der Schurke wird tödlich getroffen. Das ist die Schlüsselszene der alten Volkssage "Der Freischütz". Im Sommer 1810 wurde Carl Maria von Weber auf diese Geschichte aufmerksam und er erkannte sofort die Eignung des Stoffes für eine Oper. Geheimnisvolle unheimliche Töne tiefer Streicher zu Beginn als Synonym für die Geisterwelt des Waldes, der Einsatz von Hörnern zur Charakterisierung des fröhlichen Jägerlebens und weitere "Kopplungen" von Instrumenten und Charakteren geben in der Ouvertüre gewissermaßen eine Kurzfassung der Oper. Da die gleichen Zuweisungen auch im weiteren Verlauf der Oper verwendet werden, wird der Hörer somit vom Komponisten "geführt". Diese Form der Ouvertüre wird von nun an beispielgebend sein. Richard Wagner wird später die Kopplung von Instrumenten und Charakteren für seine "Leitmotivtechnik" verwenden. Darüber hinaus ist das alles meisterhaft vom Komponisten orchestriert worden. Weber feilte viele Jahre an den Details, so dass sich die Fertigstellung immer wieder verzögerte. Am 18. Juni 1821 war es dann soweit. Der Freischütz wurde im Königlichen Schauspielhaus Berlin mit triumphalem Erfolg uraufgeführt.
Diese Highlights bündeln den ganzen Zauber von Webers romantischer Oper: geheimnisvolle Waldatmosphäre, packende Dramatik und volkstümliche Frische. Unter Joseph Keilberth entfalten die Berliner Philharmoniker einen farbenreichen, spannungsvollen Klang, der die berühmten Szenen unmittelbar lebendig werden lässt.
Fazit: Ein hochattraktiver Opern-Querschnitt – atmosphärisch, mitreißend und ideal, um Der Freischütz in seiner schönsten, eindrucksvollsten Form zu genießen.
Technische Daten
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