Die berühmtesten Bläserkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart – das Klarinettenkonzert und die Hornkonzerte – in meisterhaften Interpretationen von Gervase de Peyer und Barry Tuckwell, begleitet vom London Symphony Orchestra unter der Leitung von Peter Maag. Eleganz, Wärme und virtuose Musikalität vereinen sich zu einem preisgekrönten Klassiker.
Musik-Album im MP3-Format
Gesamtlänge: 1:25:48 h
Audioformat: MP3 – High Quality (320 kbps)
Bildnachweis: Bernhard Mayer/Shotshop.com
Mozart erkannte als erster Komponist die klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten der Klarinette und schuf dieses herausragende Werk 1791 für seinen Freund, den Klarinettisten Anton Stadler. Nach einer ausführlichen Einleitung des Orchesters "singt" die Soloklarinette das anmutige und sonnige Hauptthema, welches mit großer Phantasie fortgeführt und weiterentwickelt wird. Im langsamen zweiten Satz wird der Hörer überrascht mit einer intimen zarten Melodie des Solisten. Diese übernimmt dann das Orchester und wird von der Klarinette mit virtuosem Spiel umrankt. Der getragene innige Charakter dieser Melodie ist geradezu ideal als Filmmusik: bekannt wurde sie z.B. in der Verfilmung von "Out of Africa" mit Robert Redford und Meryl Streep. Tänzerisch beschwingt beginnt das Finale. Abwechselnd tiefe und hohe Register der Klarinette erzeugen reizvolle Kontraste, dröhnende Akkorde des Orchesters münden in einem fröhlichen Ausklang. Gervase de Peyers Spiel betont die virtuosen Momente, sein Klarinettenton ist dabei immer voller Wärme und passt vortrefflich zum federnden und erfrischenden Klangteppich des London Symphonie Orchestra. Auch im schnellen Finalsatz wird dieses Konzept beibehalten, das Tempo nicht unnötig forciert. So bleibt die sonnige und heitere Grundstimmung erhalten.
Mozarts Hornkonzerte sind das Ergebnis der sehr humorvollen Freundschaft zum Salzburger Hornisten Josef Leutgeb, dem Mozart in den 1780-er Jahren eine Reihe ausgezeichneter Kompositionen für sein Instrument schrieb. Dabei waren die musikalischen Möglichkeiten für den Komponisten beschränkt, standen aufgrund der damaligen Hörner im wesentlichen nur die Naturtöne zur Verfügung. Doch glich Mozart das aus durch geistreiches, dem Tonvorrat angepasstes Themenmaterial. Als besonderen Höhepunkt verwendet er in den Finalsätzen Fanfaren- und Dreiklangstonfolgen und erinnert so an den ursprünglichen Verwendungszweck des Horns als „Jagdinstrument“.
Gervase de Peyers Klarinettenton ist geschmeidig, lyrisch und von außergewöhnlicher Reinheit. Sein Vortrag im Klarinettenkonzert KV 622 verbindet sangliche Innigkeit mit technischer Leichtigkeit – besonders im berühmten Adagio entsteht jene zeitlose, fast entrückte Atmosphäre, die Mozarts Spätstil so einzigartig macht.
Barry Tuckwell wiederum erhebt das Hornkonzert zum Glanzstück virtuoser Spielfreude. Sein Ton ist rund, warm und souverän geführt – ein Idealbild des klassischen Hornklangs. Unter Peter Maags Leitung bleibt das Orchester stets kammermusikalisch transparent, atmend und stilistisch makellos. Klanglich überzeugt diese Einspielung durch eine natürliche Balance zwischen Solist und Orchester. Die räumliche Abbildung ist klar, die Bläserfarben wirken plastisch, die Streicher behalten Wärme und Kontur.
In der Audiophile Edition (320 kbps) entfaltet sich das Klangbild offen und luftig – ideal für Genießer klassischer Stereoaufnahmen mit authentischer Orchesterperspektive. Ein Mozart-Album von zeitloser Eleganz – musikalisch kultiviert und technisch überzeugend.
Technische Daten
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